About Us

Wir über uns…..

Sollte Ihnen die Martinigans langsam zum Hals heraushängen,
weil die teuren Braten längst nicht mehr das sind, was
sie einmal waren, dann naßkaltes Wetter … Ich habe einen
Ausweg, weil sich ein profunder Wirt*, Erzgenießer und
Thailandkenner breitschlagen ließ, dieses Kapitel zu schreiben:
Ein lauer Februarabend, 28º. Zu viert gehen wir ins Paak Dang.
Gleich mehrere hübsch anzusehende »Arbeitsbienen« in regionaler
Tracht empfangen uns, verbeugen sich lächelnd, »Sawasdee
Kha«, herzlich willkommen, wir sind für Sie gerne da.
Ein gemütlicher Tisch am Fluß, warme Beleuchtung, gut
gekühltes Singha Bier und ein tadelloses Paulaner Weißbier,
wie daheim. Sehr schnell flogen Chicken wings zu uns, fleischig,
perfekt gewürzt. Dazu kleine, in frischem Fett herausgebackene
Reisteigtascherl, raffiniert gefüllt mit Tomaten, gehackten Shrimps,
wenig Galanga, ähnlich Ingwer, und etwas Zitronengras. Mit dem
Honig-chili Dip: Wunderbar.Beim dritten Singha wuchs
der Hunger auf ein sämiges rotes Thaicurry aus Pilzen, Zitronengras,
Galanga, roter Currypaste und kleinen Stückchen vom
Huhn, die im Curry gar zogen. Dazu gab es gebratenen Gemüsereis.
Unsere Lippen brannten leicht, so muss es sein. In Thai-
Schärfe, muss die Feuerwehr aktiviert werden. Wir kennen sie
inzwischen recht gut. Er garte über kleiner Flamme,
so wurde der Sud immer besser, weil sich die Gewürze
und Kräuter ideal öffneten, beim Tubtim, einem Süßwasserfisch im Zitronensud auf einem Stöfchen in Fischform! Sein Kollege war ausgelöst, leicht meliert, in frischem Fett herausgebacken, dann wieder an der Gräte angelegt und mit einer süßsauren Soße aus Paprika, Ananas und Chili überzogen. Süßer Schluß: Khao Niaow Ma Muang.

Süße Zukunft: Es war köstlich, wir kommen wieder… nächsten Winter!
Nordthailand: 700 km nördl. v. Bangkog Thailand
* Übrigens, der Autor sitzt auch nicht weit weg von einem namhaften Fluß, dem Isar river.